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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Mietdauer

 

a) Der Mietvertrag wird für die auf der Rückseite des vorliegenden Vertrags angegebene Dauer abgeschlossen. Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug zum vereinbarten Termin zurückzugeben, sofern er nicht um eine Verlängerung gebeten hat und eine solche Verlängerung schriftlich genehmigt wurde. Wenn das Fahrzeug nicht zum vereinbarten Termin zurückgegeben wird, ist der Vermieter berechtigt, die täglichen Mietkosten zu berechnen.

b) Die täglichen Mietkosten werden ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Fahrzeugs für jeden begonnenen 24-Stunden-Zeitraum vollständig berechnet.

c) Der Mieter akzeptiert, dass der Vermieter das Fahrzeug in folgenden Fällen ohne weitere Formalitäten wieder an sich nimmt:

  • Der Mieter wurde aufgefordert, den Mietpreis zu zahlen, hat dies jedoch nicht innerhalb der festgesetzten Frist getan. 
  • Der Mietvertrag ist seit mindestens sieben Tagen abgelaufen. 
  • Der Vermieter hat berechtigte Sorgen um sein Eigentum. 
  • Der Mieter kommt einer seiner vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
 

2. Mietkaution

 
  • Der Mieter leistet die umseitig festgelegte Mietkaution mit Kreditkarte oder in bar. (Barhinterlegung ausschließlich für Mitglieder). Der Kautionsbetrag wird nach der Rückgabe des Fahrzeugs spätestens innerhalb von drei Werktagen erstattet, gegebenenfalls nach Abzug

a) der Reparaturkosten für eventuelle, während der Mietdauer vom Mieter verursachte Schäden, die ordnungsgemäß festgestellt und nicht von einer Versicherung abgedeckt sind;

b) der Kosten für die Rückholung des Fahrzeugs, die Reinigung oder das Betanken (siehe Artikel 4. „Rückgabe“).


3. Übergabe des Fahrzeugs

 
  • Der Mieter akzeptiert, dass er sich in die Wartung und das Führen des Fahrzeugs einweisen lässt. Die Kosten für Schäden, die durch eine unkorrekte Handhabung des Fahrzeugs verursacht werden, sind vom Mieter zu tragen. Da der Tank zu dem Zeitpunkt, an dem der Mieter das Fahrzeug erhält, voll ist, muss er dies auch bei der Rückgabe des Fahrzeugs sein. 
  • Der Mieter bestätigt, dass das umseitig angegebene Fahrzeug, seine Ausstattung und Werkzeuge sowie sein Reserverad keine Mängel aufweisen und absolut verkehrssicher sind.
 

4. Rückgabe

 
  • Der Mieter verpflichtet sich, das Fahrzeug in einwandfreiem Zustand am vereinbarten Ort zurückzugeben. Für den Fall, dass das Fahrzeug nicht am vereinbarten Ort übergeben wird, akzeptiert der Mieter, die Kosten für die Rückholung des Fahrzeugs zu übernehmen, die gemäß dem dann für das Abschleppen geltenden Preis berechnet werden. 
  • Der Mieter ist verpflichtet, bei der Rückgabe des Fahrzeugs den Wert derjenigen Teile, Werkzeuge und sonstigen Bestandteile der Ausstattung zu bezahlen, die er gegebenenfalls nicht zurückgibt. 
  • Falls das Fahrzeug in einem hinsichtlich der Sauberkeit schlechten Zustand zurückgegeben wird, muss der Mieter die Kosten für die Reinigung des Fahrzeugs durch eine Spezialfirma übernehmen. 
  • Falls der Mieter das Fahrzeug nicht mit vollem Tank zurückgibt, wird dem Mieter zusätzlich zum Preis des nachgefüllten Kraftstoffs eine Pauschale für das Betanken berechnet.
 

5. Zahlungsbedingungen

 
  • Der Mietpreis ist für die gesamte Mietdauer im Voraus zu zahlen; wenn der Vertrag gemäß Artikel 1 Buchstabe a) ordnungsgemäß verlängert wurde, ist der Mietpreis für den verlängerten Zeitraum umgehend nach der Genehmigung der Verlängerung an den Vermieter zu zahlen. Der Mieter akzeptiert, dass der Vermieter andernfalls das Fahrzeug umgehend wieder an sich nimmt. 
  • Der Mieter verzichtet darauf, etwaige eigene Forderungen gegenüber dem Vermieter mit den sich aus dem vorliegenden Mietvertrag ergebenden Forderungen des Vermieters gegenüber dem Mieter zu verrechnen. Der Mieter verzichtet darüber hinaus auf jedwedes Zurückbehaltungsrecht. 
  • Der Mieter muss am Ende des Vertrags ohne hierzu eigens aufgefordert zu werden die Fahrzeugpapiere zurückgegeben, da sie nur gemäß den gesetzlichen Bestimmungen verwendet werden dürfen. Der Mieter haftet allein für jedweden Verstoß gegen gesetzliche oder behördliche Bestimmungen, zum Beispiel im Bereich des Zolls.
 

6. Untervermietung des Fahrzeugs

 
  • Die Untervermietung des Fahrzeugs, das Führen des Fahrzeugs durch nicht im Vertrag genannte Personen und der Transport von Personen gegen ein Entgelt sind nur mit der schriftlichen Zustimmung des Vermieters zulässig. Die Teilnahme an Automobilrennen, die Nutzung für Fahrschulunterricht sowie das Abschleppen oder Schieben eines anderen Fahrzeugs mit dem Mietfahrzeug sind verboten. Der Mieter akzeptiert, dass er dem Vermieter diejenigen Schäden vollständig erstattet, die durch das Fahrzeug infolge der Nichteinhaltung dieses Verbots verursacht werden, ohne dass diesbezüglich zunächst die Frage der Haftung geklärt werden muss.
 

7. Versicherungen

 
  • Für jedes vermietete Fahrzeug besteht eine Haftpflichtversicherung und eine Vollkaskoversicherung, die die Sachschäden am Mietfahrzeug sowie Diebstahl, Brand und Glasbruch abdecken. 
  • Im Ausland gilt die Haftpflichtversicherung für die auf der internationalen Versicherungskarte („Grüne Karte“) angegebenen Länder. 
  • Bei Schäden am Mietwagen haftet der Mieter, ohne dass diesbezüglich zunächst die Frage der Haftung geklärt werden muss, bis zur Höhe des umseitig angegebenen Pauschalbetrags. Dieser Betrag ist bei der Rückgabe des Fahrzeugs zu zahlen. Die Kosten für die Schäden, die über den besagten Betrag, für den der Mieter haftbar gemacht wird, hinausgehen, sind vom Vermieter zu tragen. Der Mieter haftet darüber hinaus für diejenigen Schäden Dritter, die nicht von der Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.
 

8. Maßnahmen, die bei Verkehrsunfällen zu ergreifen sind

 
  • Bei einer Beteiligung an einem Verkehrsunfall ist der Mieter verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, wie beispielsweise die Meldung bei der Polizei, die Erfassung der Namen und Adressen der Unfallbeteiligten und der Zeugen, die Erstellung des Unfallberichts usw. Der Mieter ist verpflichtet, alle diese Auskünfte dem Vermieter zu übermitteln. 
  • Im Falle von Personenschäden muss der Vermieter umgehend telefonisch informiert werden.
 

9. Meldung von Schäden und Mängeln am Fahrzeug

 
  • Der Mieter ist verpflichtet, den Vermieter umgehend über am Mietfahrzeug festgestellte Schäden zu informieren. Die Schäden dürfen nur auf Anweisung des Vermieters repariert werden. In einem solchen Fall werden die Kosten für die Reparatur von Schäden unbeschadet von Artikel 7 des vorliegenden Vertrags dem Vermieter direkt von der entsprechenden Reparaturwerkstatt berechnet. Die Auswahl der Reparaturwerkstatt obliegt allein dem Vermieter. Die Kosten für eine Reparatur ohne Anweisung des Vermieters werden dem Mieter nicht erstattet. 
  • Alle Unfälle, Schäden und Mängel sind dem Vermieter bei der Rückgabe des Fahrzeugs noch einmal zu melden.
 

10. Rechtsstreitigkeiten

 
  • Für alle Rechtsstreitigkeiten, zu denen der vorliegende Vertrag Anlass gibt, sind die Gerichte Luxemburgs zuständig.
 

11. Ausstattung

 
  • Der Mieter bestätigt, dass er das umseitig beschriebene Fahrzeug zusammen mit den Fahrzeugpapieren, dem Ersatzrad, dem Warndreieck, der Warnweste und dem umseitig aufgeführten Zubehör übernommen hat. Er hat das Fahrzeug, das absolut verkehrssicher und vollgetankt ist, für eigene Rechnung und auf eigene Gefahr gemietet.

 
 

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